Mein lieber Leser,

viele, die mich etwas genauer kennengelernt haben, wissen, dass ich Saunabesuche über alles liebe! Und häufig kann ich in der Sauna Erfahrungen machen, die über das reine Sauna-Erlebnis hinausgehen. Ich habe bereits früher über solch ein Erlebnis geschrieben (https://www.jocelyn-escort.com/absolut/saunaerotik/). Jetzt gibt es aktuell wieder etwas zu berichten:

Vor einigen Tagen erst war ich wieder Gast in einer Saunalandschaft – in Begleitung eines dominanten Herren. Die Höhepunkte eines Saunatages sind natürlich immer die Aufgüsse. Und so fanden wir uns zur rechten Zeit in der entsprechenden Sauna ein, gemeinsam mit vielen anderen Saunagästen. Es gab ein besonderes Zeremoniell  – Birkenzweige wurden ins Wasser getaucht, herumgewedelt und auf die Rücken der Gäste geschlagen. Alte russische Saunatradition. Etwas für richtige Männer. Und für richtige Subs.

Nach und nach kam jeder dran, schließlich auch ich. Es war intensiv, etwas schmerzhaft, aber für  mich natürlich kein Problem. Und dann war mein Begleiter dran. Der jedoch lehnte höflich ab. Der Aufgießer (oder wie heißt der Typ? Saunameister? Herr der Birkenruten??) erklärte ihm ebenfalls höflich, aber bestimmt, dass einfach jeder drankommen muss, und schließlich sei er hier auch der Chef. Die anderen Gäste beobachten das Geschehen interessiert. Mein Begleiter meinte  nun, dass er diese umgeschriebenen Saunagesetze zwar gern respektieren würde, es ihm aber andererseits unmöglich sei, sich schlagen zu lassen, so sei nun mal sein Lebensstil. „Aber vielleicht wäre es ein Kompromiss, wenn an meiner Stelle meine Begleiterin nochmals drankommt?“ Grübelnder Blick des Saunameisters, aber bevor der etwas sagen konnte, hatte mein Begleiter mich mit einem aufmunternden Klaps auf den Po bereits wieder in die Spur geschickt. Ich begab mich also erneut in die Mitte der Sauna, spürte die gespannten Blicke aller Anwesenden auf mir, beugte mich nach vorn, stützte mich ab, spreizte schön die Beine und präsentierte mich und meinen Körper mit meinen Ringen, wie nur exhibitionistisch veranlagte Subs es können. Es gab wieder ein paar Schläge mit den Birkenzweigen. „Sie können sie ruhig härter rannehmen“, ließ sich mein Begleiter vernehmen. „Den Po nicht vergessen“, gab er einen weiteren Hinweis, und so wurde ich weniger in russischer Saunatradition, als vielmehr in BDSM-Manier vor all dem Publikum „rangenommen“.  Als ich schließlich wieder auf meinen Platz durfte, gab es erneut einen (jetzt anerkennenden) Klaps auf meinen Po, und jeder im Publikum hatte das Dom-Sub-Verhältnis zwischen meinem Begleiter und mir begriffen.

Als alle die Sauna verlassen hatten, kam es zu einem kurzen Wortwechsel zwischen meinem Begleiter und dem Saunameister. Meinen  fragenden Blick beantwortete mein Begleiter: „Ich finde, dass er das sehr gut gemacht hat, und wir haben für nachher ein kleines privates Treffen vereinbart, damit du dich bei ihm speziell bedanken kannst“. Uns so kam es dann auch. Ich habe mich speziell bedankt. Bei beiden Herren.

Sei lieb gegrüßt und in deiner Phantasie angeregt von deiner submissiven jane.s

Bildquelle: DR